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Neues Wildkatzenprojekt: Totfundmonitoring soll Aufschluss über Gefährdungsursachen geben und Artenschutzmaßnahmen voranbringen

Immer wieder werden uns Funde toter Wildkatzen gemeldet - zumeist sind es Straßenopfer. Wir möchten diese Meldungen nun in Rheinland-Pfalz systematisch verfolgen: Mit einem Netzwerk aus Freiwilligen und mit Hilfe von anerkannten Expertenbüros führen wir ein Totfundmonitoring für die Wildkatze durch. Gefördert vom Umweltministeriums werden so wichtige Daten über die scheuen Tiere gesammelt. In den Jahren 2018 und 2019 aufgefundene, verendete Wildkatzen werden erfasst, zu Sammelstellen gebracht und untersucht.
Diese Informationen sind besonders wichtig, da sie uns Aufschluss über die Verbreitung und vor allem über die Gefährdungsursachen der Wildkatzen geben. Dadurch können Artenschutzmaßnahmen entwickelt werden, die das Überleben der scheuen Wildkatzen in unseren Wäldern sichern. Deutschland und Rheinland-Pfalz haben eine besondere Verantwortung für den Schutz der Wildkatze, sie ist eine sogenannte Verantwortungsart und zudem als FFH-Anhang IV-Art streng geschützt.
Um unserer Verantwortung gerecht zu werden, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen! Melden Sie bitte Wildkatzentotfunde und helfen Sie so aktiv beim Artenschutz!

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.wildkatze-rlp.de

Eine kurze Zusammenfassung es Projekts können Sie hier lesen.

Tote Wildkatze gefunden? Bitte füllen Sie diesen Meldebogen aus und senden ihn an uns zurück.

Rettungsnetz für die Wildkatze


Foto: Thomas Stephan

Noch vor 150 Jahren waren Wildkatzen in den Wäldern Deutschlands weit verbreitet. Seitdem haben die Bestände kontinuierlich abgenommen. Durch die immer stärker voranschreitende Zersiedlung der Landschaft oder den Bau neuer Verkehrswege leben Wildkatzen heute zurückgezogen in teilweise stark voneinander isolierten Vorkommen. Die Tiere können ihre Waldinseln kaum noch ungefährdet verlassen. Ohne Wanderungen in neue Reviere und einen genetischen Austausch ist das Überleben der letzten echten "Waldkatzen" aber langfristig gefährdet.

Um einen Austausch der Populationen zu fördern und damit das Leben von Wildkatzen und anderen Wildtieren zu ermöglichen plant der BUND einen Wildtierkorridor. Der Korridor soll aus einem Netz von Wild-Wanderwegen bestehen und durch ganz Deutschland verlaufen. Bestehende Wälder und zu schaffende Korridore sollen ein Rettungs-Netzwerk von über 20 000 Kilometern Länge bilden.

Unterstüzen Sie die Wildkatze!

Hier finden Sie Aktionsmaterial des BUND-Bundesverbandes, das kostenlos heruntergeladen werden kann.

Zum Beispiel den Abrisszettel:

Hängen Sie beispielsweise Abrisszettel an Infobrettern, in Bibliotheken, Cafés oder Restaurants aufhängen und helfen Sie mit, das Rettungsnetz für die Wildkatze bekannter zu machen. Die Abrisszettel sind Werbematerialien, die ähnlich einem handgemachten Suchplakat nach einer entlaufenen Katze gestaltet sind. Statt einer Telefonnummer kann das BUND-Spenden-Konto als Info abgerissen und mitgenommen werden.

Abrisszettel zum Download (pdf, 3 MB)

Weitere Informationen zum Rettungsnetz finden Sie hier:



Ihre Spende hilft.



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