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BUND-Wasserläuferprojekt: Kartiercamp im Hunsrück

Vom 9. bis 14.08.18 findet vom BUND-Wasserläuferprojekt ein „Kartiercamp“ für Quellen im Hunsrück statt:
Wir wollen dort Quellen suchen und mit dem einfachen Erfassungsverfahren, das uns zur Verfügung steht, feststellen, ob diese naturnah sind oder ob Renaturierungsbedarf besteht.
„Basisstation“ des Camps ist der Campingplatz "Am Mühlenteich" bei Lingerhahn (www.muehlenteich.de) (Nähe Kastellaun, AB-Ausfahrt Pfalzfeld). 
Wer mitmachen möchte, kann für einen oder mehrere Tage dazu kommen.
Wir werden jeweils eine kleine Einführung machen, und dann geht es in Kleingruppen an verschiedene Stellen im Rhein-Hunsrück-Kreis, um dort die Quellen zu erwandern und zu erfassen. Am Nachmittag/Abend werden dann die Ergebnisse zusammengetragen.
Anmeldung bei: siglinde.gramoll@bund-rlp.de, Tel. 0631 310 5863 
Wir freuen uns schon auf das Camp! Und darauf, bei hoffentlich schönem Wetter viel Zeit draußen an der frischen Luft zu verbringen.... und abends zu grillen oder bei einem Lagerfeuer gemütlich zusammen zu sitzen!

BUND Tagung: Biodiversität und Schutz von Quellen

Im Herbst findet die große BUND-Tagung zum Abschluss des Wasserläuferprojekts statt:

Biodiversität und Schutz von Quellen: Aktueller Stand der Forschung - Maßnahmen zur ökologischen Verbesserung

Wann? 23.-24.11.18  in Landau

Weiter Info's und Anmeldung hier: https://kaiserslautern.bund.net/themen-und-projekte/23-und-24112018-bund-tagung/

Quellbach im Wackenwald: Ökologische Durchgängigkeit wieder hergestellt

Heidenburg, 19.4.2018.
Bei einem Ortstermin im Wackenwald konnten sich die Expertinnen und Experten des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Rheinland-Pfalz e.V.) davon überzeugen, dass sich die vor eineinhalb Jahren an einem Quellbach angelegte Furt sehr gut in den Bachlauf einfügt.
„Dies ist ein richtungsweisendes Beispiel, wie man mit einem Bachlauf, der einen Weg quert, umgehen kann,“ freute sich Dr. Holger Schindler, Landesvorsitzender des BUND und Limnologe. „Der Untergrund der Furt ist durchfeuchtet, die Wasser-Landverzahnung ist optimal und bietet Rückzugsräume für Kleinstlebewesen. Trotzdem können schwere Forstfahrzeuge den Weg nutzen, was an dieser Stelle notwendig ist“. Dr. Schindler demonstrierte den Anwesenden, dass Furt und Quellbereich bereits von verschiedenen Quellenorganismen angenommen worden sind, darunter auch streng geschützte Arten.

Die Renaturierung des Quellbachs hatte im Rahmen des Projekts „Wasserläufer“ des BUND stattgefunden. Dieses wird gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie mit Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz.
In diesem Projekt werden beispielhaft Quellen und Quellbäche im ganzen Land renaturiert. Bürgerinnen und Bürger aus Heidenburg hatten sich mit großem Engagement für die Quellen in ihrer Gemeinde eingesetzt, und so konnte hier eine Renaturierung durchgeführt werden. Die Gemeinde Heidenburg unterstützte die Renaturierung, in dem sie Fichten aus dem Quellbereich entfernte, die durch die Beschattung und ihre Nadelstreu hier für ungünstige Bedingungen gesorgt hatten.



Foto: BUND Bernkastel-Wittlich

Ehrenamtliche Gewässerbeobachter im BUND

In dem landesweiten Projekt „Wasserläufer“, das im Frühjahr 2013 gestartet ist, können sich Freiwillige im Naturschutz engagieren: auf Exkursionen und Workshops lernen sie die Besonderheiten von Quelllebensräumen kennen und mögliche Beeinträchtigungen einschätzen. Mit Hilfe eines Erfassungsbogens kartieren sie die Quellen ihrer Umgebung und machen Vorschläge zur ökologischen Verbesserung. 

Wenn Sie Interesse haben, mitzuarbeiten, dann melden Sie sich bei:

Ansprechpartner: Karl-Heinz Suelflow
Kontaktdaten: suelflowBuKH@t-online.de

Das Projekt "Wasserläufer" ist eine Zusammenarbeit mit dem Rheinland-Pfälzischen Umweltministerium und wird vom BUND Landesverband koordiniert. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.wildbach-rlp.de



Quellen-Exkursion im Bereich der „kleinen Dhron“ (Hunsrück) Oktober 2013




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